Skiweekend im Montafon

Am Freitagmorgen machten sich die angefressenen Skifahrer früh auf den Weg ins Silvretta Montafon. Pünktlich um 8:15 Uhr trafen zwei von drei Autos an der Talstation ein. Das dritte Fahrzeug liess sich jedoch eine gute halbe Stunde Zeit – verursacht durch ein Vereinsmitglied, bei dem der Wecker eine Stunde zu spät geklingelt hat.

Nach dem Eintreffen aller freitagsmotivierten Skifahrer ging es endlich auf die Piste. Nach ein paar ersten Schwüngen stand der wohlverdiente Znünihalt auf dem Programm. Das verschlafene Vereinsmitglied nutzte die Gelegenheit, sich standesgemäss zu entschuldigen: durch das Bezahlen des gesamten Znünis. Zwei weitere Vereinsmitglieder opferten sich heldenhaft, um den Tisch im Bergrestaurant bis über den Mittag hinaus zu besetzen.

Nach den Nachmittagsschwüngen wurde an der Schirmbar kräftig konsumiert– coole pinke T-Shirts bekam man zu einer Schnapsbestellung dazu. Unten an der Talabfahrt angekommen stärkten wir uns im von Skifahrern überfüllten „Urmonti“, bevor es mit dem Bus pünktlich zum Z’nacht-Treffpunkt mit weiteren Vereinsmitgliedern ging. Den Freitag liessen wir in der berühmten „Limo“ ausklingen.

Am Samstagmorgen ging es nach dem Zmorge wieder auf die frisch präparierten Pisten. Dabei stiessen nochmals zwei weitere Autos voll mit Vereinsmitgliedern dazu. Am Mittag sah man sich zum ersten Mal alle gemeinsam in der „Nova Stuba“. Bevor es wieder auf die Piste ging, musste jeder Tisch eine Idee für das Motto des nächsten Unterhaltungsabends präsentieren – kreativ musste man sein.

Der nächste Treffpunkt war der „Vermala Wirt“. Während die Männer ihr Bier genossen & um die Wette nagelten, spielten die Frauen gemeinsam mit Urs, Gempi und Dave „Bösi“, bis es endlich Z’nacht gab. Gut gesättigt startete anschliessend die nächste T-Shirt-Kaufaktion – mit dem Ziel, dass am Ende wirklich jedes Vereinsmitglied eines trug.

Um Punkt 22:00 Uhr schliesst „Vermala Wirt“ und wir mussten uns der dunklen Talabfahrt stellen. Ein Vereinsmitglied hatte dabei besonders grosse Mühe, sich auf den Skiern zu halten. Wie schon am Vorabend endete auch dieser Tag in der „Limo“.

Am Sonntagmorgen ging es nach erneuter Stärkung beim Z’morgen nochmals auf die Pisten. Das Wetter zeigte sich allerdings wenig kooperativ, weshalb wir einen Grossteil der Zeit im Bergspunten verbrachten. Da das Essen in der „Nova Stuba“ am Samstag bereits überzeugt hatte, kehrten wir am Sonntag wieder dort ein. Einige verfolgten Skirennen, andere spielten Molotow, andere machten einen Powernap.

Nach dem Essen durften die motivierten Skifahrer die Pisten noch bis 14:00 Uhr geniessen, bevor die Entscheidung über das Motto für den Unterhaltungsabend 2026 anstand. Dank demokratischer Abstimmung – und erstaunlich wenig Diskussionen – wurden wir uns relativ schnell einig. Einzig ein störender Österreicher meinte noch, uns mitteilen zu müssen, dass Manuel Feller in Kitzbühel gewonnen hatte.

Für einen Teil der Vereinsmitglieder ging es anschliessend auf den Heimweg, während die anderen mit einer Runde Bier auf das neue Motto anstiessen. Zum Abschluss durften wir die Talabfahrt diesmal sogar bei Tageslicht erleben. Danach ging es mit den Autos zurück nach Niederbüren – ausser für zwei Vereinsmitglieder, die vom Skifahren nicht genug hatten und weiter nach Schladming reisten.

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