Am frühen Morgen versammelten sich 32 motivierte Turnerinnen und Turner um 06:45 Uhr zum Start der Vereinsreise 2025. Treffpunkt war wie gewohnt in Niederbüren, wo zuerst die E-Bikes in den Veloanhänger der Firma Pfister AG verladen wurden. Anfangs passten jedoch nicht alle Velos in den Anhänger, weshalb wir mit einer neuen Strategie ans Werk mussten und es schlussendlich doch noch gelang, alle Fahrräder sicher unterzubringen. Zusätzlich zu den 32 Velofahrerinnen und Velofahrern begleiteten uns zwei verletzte Vereinsmitglieder, die mit dem Auto auch liebevoll unser „Besenwagen“ genannt unterwegs waren. Das Gepäck konnten wir praktischerweise in einem Kühlwagen verstauen, der ebenfalls mit dem Auto transportiert wurde.
Nachdem alles verladen war, stiegen wir in den Car und fuhren gemeinsam bis zum Ricken (Schweizerhaus). Dort luden wir alle Velos wieder aus, verabschiedeten uns vom Car-Chauffeur und stiegen auf unsere E-Bikes um. Die erste Etappe führte uns über eine kurze Strecke von ca. 1,9 Kilometern zu einem nahegelegenen Restaurant, wo wir uns mit Wienerli und Brot stärkten. Mit neuer Energie ging unsere Reise auf den Velos weiter. Die Strecke führte uns über Gommiswald, Kaltbrunn, Ziegelbrücke in Richtung Mollis, zum Gelände des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests (ESAF). Der Regen begleitete uns dabei leider bis zur Mittagszeit. Beim ESAF-Gelände angekommen, parkten wir unsere Velos und liefen gemeinsam zum imposanten Siegermuni „Max“.
Um 12:00 Uhr begann unsere Baustellenführung durch die Arena und das Schwingfestgelände. Wir wurden freundlich von unserer Führerin empfangen und mit Helmen, Sicherheitswesten und Audiogeräten ausgestattet, um den Erklärungen während der Führung gut folgen zu können. Der Rundgang führte uns rund um die Arena, bis wir den offiziellen Eingang gefunden hatten. Dort nahmen wir auf der Tribüne Platz. Unsere Führerin erzählte uns spannende Informationen zur Arena und dem Schwingfest. Im Anschluss liefen wir durch das Gelände bis zum Siegermuni, wo wir unsere Sicherheitsausrüstung wieder abgeben mussten. Wir bedankten uns herzlich bei der Führerin und verabschiedeten uns.
Das Mittagessen genossen wir im Glarnerzelt, wo wir uns für die anschliessende Velofahrt stärken konnten. Danach hatten wir Zeit, den eindrücklichen Gabentempel von innen anzuschauen. Die Schwinger gewinnen Preise von Muni über Maschinen bis zu Naturprodukten. Um 15:15 Uhr war der nächste Treffpunkt bei den Velos. Wir fuhren 12 Kilometer bis zum Strandbad in Weesen. Dort angekommen, nutzten wir die Gelegenheit zur verdienten Abkühlung im Walensee. Einige Turner mussten auf dem Floss ihr Können zeigen, zum Glück verlief alles unfallfrei. Die Abkühlung hielt nicht lange an, da der Anstieg bis zur Unterkunft in Amden kräftezehrend war.
Dort angekommen, luden wir das Gepäck aus, richteten uns ein und machten uns für das Abendessen bereit. Um 19:30 Uhr kehrten wir im Restaurant Sonne ein, wo wir den Abend bei einem feinen Essen und vielen unvergesslichen Geschichten Revue passieren ließen. Während die einen ihre Mathematikkenntnisse mit der 7er-Reihe auffrischten, widmeten sich andere dem Jassen, mehr oder weniger fair.
Am nächsten Morgen wurden wir um 07:30 Uhr musikalisch geweckt die einen mehr, die anderen weniger begeistert. Trotzdem machten wir uns alle parat zur einstündigen Velofahrt, die uns zur Clubhütte Altschen führte. Mit unseren voll aufgeladenen E-Bikes meisterten wir auch diese Strecke, und bei unserer Ankunft erwartete uns ein reichhaltiges Frühstücksbuffet. Fazit: „Die strenge Velofahrt hat sich gelohnt!“ Nach dem Frühstücken, wurde gebaggert, geschaukelt, oder auf dem Trampolin Zeit verbracht. Andere nutzten die Gelegenheit für eine entspannte Runde Jassen oder Kartenspiele.
Nach dem Gruppenfoto reisten wir mit dem Velo weiter. Ohne Ladungssicherung, ohne Bewilligung und offener Kühlwagentür fuhren Gämpi und Dave das Fahrverbot hoch und erschlugen beim ersten Halt fast 2 Velofahrer. Durch die vergessene Ladungssicherung blieben 2 Taschen auf der Strecke, Gämpi musste es humpelnd zusammensammeln. Während Dave den einheimischen Bergbauer beruhigen musste. Der Bergbauer fuhr widerwillig retour. Nach diesem Zwischenfall ging es weiter über Stock und Stein bis zum Landgasthof Sonne in Ebnat-Kappel. Da sich einige Sorgen um ihren Akku machten, konnten dort die Bikes wieder aufgeladen werden. Zur Belohnung gönnten wir uns eine Glacepause, bevor wir den letzten Abschnitt unserer Vereinsreise in Angriff nahmen.
Die Vereinsreise liessen wir im Restaurant Moosbad mit einem feinen Abendessen ausklingen. Wir möchten uns herzlich bei Jordi und Andreas für die hervorragende Organisation bedanken. Die Vereinsreise 2025 wird für immer in Erinnerung bleiben.
Iris Müller